Vor dem Auswärtsduell mit dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München am morgigen Samstag (15:30 Uhr) hat sich unser Cheftrainer Frank Schmidt bei der Pressekonferenz unter anderem über die personelle Situation geäußert und darüber gesprochen, was er von seiner Mannschaft sehen möchte. Über 5.000 FCH Fans werden die Mannschaft in die Allianz Arena begleiten. Die gesamte Pressekonferenz im Video gibt’s HIER!
Zur Personalsituation:
„Julian (Anm. d. Red. Julian Niehues, Kreuzbandverletzung) und ‚Piere‘ (Anm. d. Red. Marvin Pieringer, Innenbandverletzung) fallen aus. Das ist klar! Wahrscheinlich wird auch Mikkel Kaufmann ausfallen, der sich gestern im Training leicht verletzt hat. Da müssen wir jedoch noch abwarten, wie die Diagnose genau ausschaut.“
Darüber, ob der FC Bayern München ein Lieblingsgegner ist:
„Ja logisch, der FC Bayern München ist unser Lieblingsgegner (Anm. d. Red. ironisch gemeint). Aber die Aussage stimmt teilweise schon, wir haben letztes Jahr glaube ich fünf Tore gegen die Bayern geschossen. Das konnte man als Aufsteiger eigentlich nicht erwarten. Wenn man sich die Bayern aktuell mal anschaut, dann sieht man 37 Tore zu acht Gegentoren in zwölf Ligaspielen.“
Über die Herangehensweise gegen die Bayern:
„Wenn wir unsere letzten drei Bundesligaspiele gegen Wolfsburg, Leverkusen und Frankfurt nehmen, da haben wir zwölf Gegentore bekommen. Das wir jetzt nicht nach München fahren und sagen wir spielen ‚Hurra‘-Fußball liegt glaube ich auf der Hand. ‚Laden dicht bekommen‘ trifft es eigentlich ganz gut, weil das unsere Aufgabe ist. Bei aller Kritik, dass wir zu wenige Torchancen kreiert und zu wenige Tore gemacht haben, mit so vielen Gegentoren hast du einfach keine Chance.“
Zur Vorbereitung auf die Bayern:
„Diese Woche hatten wir mal wieder ein bisschen mehr Zeit. Wir haben das Flankenspiel, das gegen Frankfurt wirklich nicht gut war, trainiert. Gestern haben wir dann den Tag genutzt, um uns mannschaftstaktisch auf die vielfältigen Aufgaben, die uns Bayern München stellen wird, vorzubereiten.“
Darüber, was er in der Allianz Arena sehen möchte:
„Ich möchte einfach sehen, dass wir morgen eine Mannschaft auf dem Platz haben, die wirklich alles aus sich rausholt, einen gewissen Glauben an sich hat und nicht bei einem Gegentor oder einer Situation, wie zuletzt bei der Verletzung von Marvin Pieringer, ihr Leistungspotenzial nicht mehr abruft. Nach der bitteren und berechtigten Niederlage vom Wochenende gegen Frankfurt muss ich wirklich sagen, dass es mir gefallen hat, was im Training diese Woche passiert ist. Wir hatten Intensität, Zweikampfstärke, gute Umschaltsituationen und ein großes Miteinander dabei. Das möchte ich morgen auch sehen!“
„Wir haben zuletzt gegen den Tabellenzweiten und Tabellendritten gespielt. Jetzt spielen wir als Zugabe auch noch gegen den Tabellenersten. Schwerer kann es nicht sein! Trotzdem möchte ich sehen, dass jeder, der morgen auf dem Platz steht oder ein paar Meter nebendran auf der Auswechselbank sitzt, mit jeder Phase seines Körpers und mit jeder Energie aus dem Kopf dieses Spiel spielt. Dann sieht man auch, was für uns möglich ist!“