Vor dem 4. Spieltag der Ligaphase in der UEFA Conference League am morgigen Donnerstag (18:45 Uhr, Voith-Arena) gegen den Chelsea FC haben unser Cheftrainer Frank Schmidt und Flügelspieler Mathias Honsak unter anderem über das anstehende Heimspiel, den zweifachen Champions League-Sieger aus London und die besondere Vorfreude gesprochen. HIER gibt’s die Pressekonferenz in voller Länge im Video!
Frank Schmidt…
…zur Personalsituation:
„Hier kann ich es kurz machen: Julian Niehues (Aufbautraining nach Kreuzbandverletzung) und Marvin Pieringer (Innenbandverletzung) werden ausfallen, der Rest der Mannschaft ist einsatzfähig. Man muss hier jedoch berücksichtigen, dass nicht alle Spieler für die UEFA Conference League gemeldet sind.“
…über den Gegner Chelsea FC:
„Das ist eine absolute Topmannschaft aus England. Die Unterschiede könnten nicht größer sein. Der klare Favorit für morgen ist Chelsea. Wenn man die letzte Aufstellung in der Premier League nimmt, dann sind fünf Spieler gar nicht für die UEFA Conference League gemeldet. Bei uns wird immer bei unseren acht oder neun Wechseln gesagt, dass das sehr viele Wechsel seien. Die ‚Blues‘ haben jedoch ganze elf Mal gewechselt beim letzten Spiel in diesem Wettbewerb. Natürlich haben wir sie sportlich analysiert und gemeinsam mit der Mannschaft einen Weg entwickelt, wie wir morgen bestehen wollen, um auch für diese Sensation zu sorgen. Ich denke, sie hatten zuletzt sehr gute Spiele, zum Beispiel das 8:0 gegen den FC Noah. Dieses Spiel sollten wir nicht als Maßstab nehmen, da wir schon den Anspruch haben besser zu verteidigen. Betrachtet man das Spiel in der Premier League gegen Newcastle, dann hat es doch zwei oder drei Situationen gegeben, die interessant waren. Gerade nach Ballverlusten gab es Gegentore, bei denen sie versucht haben, den Ball exzessiv von hinten herauszuspielen und dabei verloren haben. Dann ging es schnell und der Ball war im Tor. Aber es ist letztendlich ein Spagat für uns, was die Verteidigungshöhe betrifft. Newcastle hat Chelsea weit weg vom eigenen Tor unter Druck gesetzt und ist dadurch belohnt worden. Trotzdem hat Chelsea in jedem Spiel sehr viele Torchancen. Das heißt, wir brauchen das Quäntchen Glück, was wir in der letzten Zeit ein bisschen weniger hatten, um in solch einem Spiel zu bestehen.“
…über die Besonderheit der Partie:
„Natürlich ist dieses Spiel etwas Besonderes, da müssen wir gar nicht lang philosophieren. Insbesondere für den Verein und die Fans wird das ein besonderer Abend, aber auch für uns, die diese sportliche Aufgabe vor sich haben. Ich bin immer ehrlich, mein Kopf ist schon ein bisschen bei Sonntag und dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Die Bundesliga hat für uns absolute Priorität und vor allem nach den letzten Ergebnissen müssen wir schauen, dass wir wieder punkten. Trotzdem kommt morgen der FC Chelsea. Da können wir im sportlichen Bereich nur was holen, wenn wir überperformen. Es braucht morgen eine magische Nacht. Von solchen haben wir hier schon ein paar erlebt und morgen wäre ein weiterer guter Zeitpunkt dafür. Das ist auch unser Ziel für morgen.“
Mathias Honsak…
…über die Vorfreude und die Stimmung in der Mannschaft:
„Mit dem Wort ‚besonders‘ gehe ich mit. Das ist für uns alle etwas Besonderes. Für den Verein, für uns Spieler und für die Fans. Es ist für uns etwas nicht Alltägliches und die Vorfreude ist riesig auf morgen.“
…über den Konkurrenzkampf in der Mannschaft:
„Jeder Spieler will jedes Spiel spielen, ist dementsprechend motiviert und gibt im Training alles. Auf dem Platz können dann eben nur elf Spieler stehen und wer entscheidet der Trainer. Wir haben einen großen Kader und der Trainer kann in der Conference League oder in der Bundesliga auch nicht alle Spieler mitnehmen und spielen lassen.“
…über seine persönlichen Leistungen:
„Natürlich wollte ich von Anfang an meine Leistungen auf den Platz bringen. Das ist mir am Ende der Vorbereitung und in den ersten Spielen nicht so geglückt, aber davon habe ich mich nicht unterkriegen lassen. Ich kenne meine Qualitäten, habe weiter fleißig trainiert, an mir gearbeitet und mich nicht aufgegeben. Jetzt werde ich ein stückweit für meine harte Arbeit belohnt.“