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Neues und Wissenswertes rund um den FCH

Mit Blut, Schweiß und Kampf zum Auswärtssieg!

29. März 2025 | Kategorie: FCH News

Der 1. FC Heidenheim 1846 fährt in der Bundesliga am Samstagnachmittag einen enorm wichtigen Dreier beim VfL Wolfsburg ein. Den Treffer des Tages erzielte dabei Marvin PIeringer per Foulelfmeter in der 16. Minute. Damit bleibt der FCH im dritten Auswärtsspiel in Folge ungeschlagen und fährt zum dritten Mal in Serie Zählbares ein.

Ohne den gelbgesperrten Omar Traoré und stattdessen mit dem Ex-Wolfsburger Tim Siersleben in der Startformation legten die Rot-Blau-Weißen in der Volkswagen-Arena los, wo die Gastgeber die erste Duftmarke des Nachmittags setzen konnten. Der VfL löste sich schnell aus der Bedrängnis, sodass der Ball bei Joakim Maehle (5.) landete, der von zentraler Position aus 22 Metern feuerte – zwei Meter zu hoch über das Tor. Ansonsten blieb die Anfangsphase dann kurzzeitig überschattet von einem Zusammenprall bei einem Kopfballduell zwischen Marvin Pieringer und Sebastian Bornauw (10.). Unsere Nummer 18 blieb minutenlang liegen, musste blutüberströmt behandelt werden, biss aber auf die Zähne und konnte dann doch weiterspielen.

Und nur vier Zeigerumdrehungen später stand Marvin Pieringer wieder im Zentrum des Geschehens und das gleich im doppelten Sinne: Denn erst brachte Maehle ihn beim Dribbling regelwidrig zu Fall und dann verwandelte er den fälligen Strafstoß ins linke untere Eck zur Führung – 1:0 für den FCH nach 16 Minuten! Das spielte dem Team von Frank Schmidt natürlich in die Karten, das auch in der Folge einen sehr konzentrierten Auftritt an den Tag legte. Die Wolfsburger, bei denen Konstantinos Koulierakis verletzungsbedingt für Denis Vavro runter musste (26.), fanden zunächst keine spielerische Antwort darauf und bissen sich vor dem Heidenheimer Strafraum die Zähne aus.

Den gefährlichsten Torschuss auf Seiten der „Wölfe“ gab Kapitän Maxi Arnold (34.) per Freistoß ans Außennetz ab. Der FCH wiederum stand bis zur Pause durchweg stabil und attackierte geschickt in den entscheidenden Momenten den Spielaufbau des Gegners, sodass es mit der Führung im Rücken nach siebenminütiger Nachspielzeit anschließend in die Kabine ging.

Mit entsprechend Wut im Bauch ging der der VfL nach dem Wiederanpfiff zu Werke und belagerte die Heidenheimer Hälfte schnell. Die beste Chance zu Beginn des zweiten Spielabschnitts verbuchten trotzdem die FCH Profis in der 48. Minute, als sich Adrian Beck aus 20 Metern ein Herz fasste und VfL-Keeper Grabara gefordert war, die Kugel um den Pfosten zu lenken. Und trotz der Wolfsburger Dominanz in Sachen Ballbesitz wirkte der FCH zielstrebiger in seinen Aktionen nach vorne. Budu Zivzivadze (56.) probierte es beispielsweise aus extrem spitzem Winkel und überraschte Grabara damit, der aber noch entschärfen konnte. Nach einer starken Balleroberung von Marnon Busch kombinierten die Heidenheimer kurz darauf erneut effektiv nach vorne, wenngleich Frans Krätzigs Flanke im Zentrum vor dem einschussbereiten Zivzivadze noch geklärt werden konnte.

Als die Schlussviertelstunde angebrochen war, meldete sich der VfL dann doch nochmal gefährlich in der Offensive zurück. Doch Kevin Müller parierte aus acht Metern gegen den freistehenden Lukas Nmecha (77.) äußerst stark. Mit vereinten Kräften und ausnahmslos auf jeder Position wurde dieser so wertvolle Vorsprung verteidigt. Sinnbildlich dafür war die letzte Aktion der fünfminütigen Nachspielzeit, als gleich drei Heidenheimer binnen weniger Sekunden im eigenen Sechzehner Wolfsburger Abschlüsse blockten. Zuvor hatte Grabara eine Volley-Abnahme von Marvin Pieringer noch über die Latte gelenkt, sodass schlussendlich beim nicht unverdienten 1:0-Endstand blieb.

In der kommenden Woche geht`s dann mit dem Heimspiel in der Bundesliga gegen den Deutschen Meister Bayer Leverkusen weiter. Anpfiff in der Voith-Arena ist um 15:30 Uhr.

Statistik zum Spiel

VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer (82. Behrens), Bornauw, Koulierakis (26. Vavro), Maehle – Arnold, B. Dardai (61. Nmecha), Gerhardt, Skov Olsen (61. Kaminski), Wimmer – Tiago Tomas (46. Wind)

FCH: Müller – Mainka, Gimber, Siersleben – Busch (66.Föhrenbach), Beck (78. Wanner), Dorsch (90. Schimmer), Schöppner, Krätzig (78. Kerber) – Pieringer, Zivzivadze

Tore: 0:1 Pieringer (16., Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Gerhardt / Siersleben, Beck, Schöppner, Dorsch

Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)

Zuschauer: 21.545 (Volkswagen-Arena)